Bei der Vertretung familienrechtlicher Angelegenheiten, die in der Regel konfliktbeladen sind, verfolgt Rechtsanwalt H. Reichelt das Konzept, zunächst alles zumutbare zu unternehmen, um zur Vermeidung sehr aufwendiger und teuerer gerichtlicher Verfahren eine Einigung zwischen den Beteiligten herbeizuführen. Dies bedeutet allerdings nicht, dass damit von vorne herein ein „Schmusekurs“ verfolgt wird. Nach seiner Auffassung ist es viel mehr am Anfang erforderlich, die widerstreitenden Interessen der Beteiligten auch klar zum Ausdruck zu bringen und für den von ihm vertretenen Beteiligten auch zu formulieren.

Eine tragfähige Grundlage für eine Einigung kann nach seiner Überzeugung nur dann gefunden werden, wenn sich die Beteiligten der tatsächlichen Interessenwidersprüche bewusst worden sind.

Weiterhin ist es für Rechtsanwalt H. Reichelt von großer Bedeutung bei der Bearbeitung von familien- aber auch erbrechtlichen Mandaten über den Tellerrand des einzelnen Falles hinauszublicken und auch die Folgen einer bestimmten juristischen Entscheidung im Einzelfall zu bedenken.

Dies ist im Familienrecht grade deshalb von großer Bedeutung, weil die dort getroffenen Entscheidungen oft Folgen für angrenzende Gebiete wie sozialrechtliche Fragen (Krankenversicherung, Rentenversicherung pp) haben.

Es gilt, diesen Gesichtspunkt bei der Bearbeitung und Lösung von Fällen unbedingt im Auge zu behalten, da nach Überzeugung von Rechtsanwalt Reichelt nur so vermieden werden kann, dass ein Sieg im Einzelfall bezüglich der nicht bedachten Folgen der Entscheidung ein “Pyrrhussieg“ wird.